Staatenkonkurrenz und Vernunft

Europa 1648-1789, Walther, Gerrit
320 S. Seiten,Kartoniert
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Die zehnbändige Reihe "C.H.Beck Geschichte Europas" bietet eine zugängliche und zeitgemäße europäische Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart. Mit dem Buch von Gerrit Walther liegt sie nun vollständig vor. Gerrit Walther schildert die politischen Veränderungen, die die europäischen Staaten und die von ihnen tangierten Teile der außereuropäischen Welt im Laufe des "langen", von 1648 bis 1789 reichenden 18. Jahrhunderts erlebten. Die Epoche sah den Aufstieg des absolutistischen Staates, der sich im Inneren gegen konkurrierende Akteure behauptete und seine Macht beständig ausweitete. Sie war aber auch geprägt durch eine nicht enden wollende Zahl an Kriegen: von den Türkenkriegen über den Spanischen Erbfolgekrieg, den Nordischen Krieg, die schlesischen Kriege bis zum Siebenjährigen Krieg, dem ersten Weltkrieg der Geschichte. Die zwischenstaatlichen Konflikte waren die großen Triebkräfte für die Veränderungen dieses Zeitalters, die sich in jenen neuen Formen des Denkens, Sprechens und Wertens artikulierten, die sich unter dem Kampfbegriff "Aufklärung" zur wichtigsten westlichen Kulturbewegung entwickelten. Staatenkonkurrenz und Vernunft sind die prägenden Begriffe dieser Epoche, die nicht nur einzelne Länder, sondern Europa insgesamt betrafen.

Gerrit Walther ist Professor für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der Bergischen Universität Wuppertal und Dekan der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften. Er ist Präsident der Historischen Kommission bei der Bayrischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften.

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Autor Walther, Gerrit
Verlag Verlag C. H. BECK oHG
ISBN 9783406671746
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Lieferbarkeitsdatum 13.05.2021
Einband Kartoniert
Seitenzahl 320 S.
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