Donauschwaben

Deutsche Siedler in Südosteuropa, Potsdamer Bibliothek östliches Europa - Geschichte, Seewann, Gerhard/Portmann, Michael
371 S., 56 Illustr. Seiten,Gebunden
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In ihrem reich bebilderten Buch präsentieren die Historiker Gerhard Seewann und Michael Portmann die wechselvolle Geschichte der Donauschwaben - ein wichtiges Kapitel der europäischen Migrationsgeschichte. Von Ulm aus fuhren im 18. Jahrhundert regelmäßig Schiffe nach Wien, beladen mit Menschen, bunt zusammengewürfelt aus den südwestdeutschen Territorien des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Ihr Ziel war das Königreich Ungarn, das die Habsburger und verbündete Truppen von der osmanischen Besatzung befreit hatten. Die Kolonisten verließen ihre Heimat in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft im 'Ungarland', wo man dringend Arbeitskräfte benötigte. In Ungarn nannte man die Einwanderer unabhängig von ihrer Herkunft 'Schwaben'. Nach dem Ersten Weltkrieg und dem Zerfall der österreichisch-ungarischen Donaumonarchie zogen die Siegermächte die Grenzen im Südosten Europas neu, so dass die Schwaben aus dem einstigen Ungarn nunmehr zu den deutschen Minderheiten in Rumänien, Ungarn und Jugoslawien zählten. Nach dem Zweiten Weltkrieg verloren Zehntausende Donauschwaben durch Flucht, Vertreibung, Internierung und Deportation ihre Heimat, viele auch ihr Leben. Doch fand der Großteil in Süddeutschland eine neue Heimat.

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Autor Seewann, Gerhard/Portmann, Michael
Verlag Deutsches Kulturforum östliches Europa
ISBN 9783936168723
ISBN/EAN 9783936168723
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Lieferbarkeitsdatum 03.12.2020
Einband Gebunden
Format 2.1 x 22 x 16.6
Seitenzahl 371 S., 56 Illustr.
Gewicht 737
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