Sachsen-Altenburg auf dem Westfälischen Friedenskongress

Handlungsspielräume mindermächtiger Reichsstände, bibliothek altes Reich 30, Nonnast, Christoph
538 S. Seiten,Gebunden
89,95 €
Inkl. 7% Steuern
Lieferzeit: Vorbestellbar

Als ein innovatives, langfristig angelegtes Forum für Veröffentlichungen zur Geschichte des Alten Reichs möchte die Reihe "bibliothek altes Reich - baR" zur inhaltlichen und methodischen Neuausrichtung der Erforschung des Alten Reichs anregen, die Forschungsdiskussion bündeln und Fachwissen popularisieren. Dabei versteht sie sich als grundsätzlich institutionsunabhängiges Unternehmen.

Sachsen-Altenburgs Gesandte gehörten in Westfalen zu den einflussreichsten reichsständischen Vertretern in der zweiten Reihe hinter den Großmächten, obwohl das Fürstentum militärisch unbedeutend war. Altenburgs hoher Rang unter den Reichsfürsten, eine gute Vernetzung mit anderen Gesandten und das Vertrauen der schwedischen Diplomaten erlaubten Sachsen-Altenburg, die Verhandlungen zur inneren Befriedung des Reichs mitzugestalten. Politikziel war die Sicherung des status quo ante bellum. 1648 waren die Altenburger entscheidend an der Bildung der überkonfessionellen Friedenspartei der Reichsstände beteiligt und waren einer ihrer Aktivposten. Viele Details des Kongressverlaufs können durch diese Studie besser erklärt werden. Darüber hinaus wird deutlich, wie unsicher die Informationslage aller Gesandtschaften war, und wie stark Misstrauen und Stereotype die Entscheidungen prägten. Diese Studie über reichsständisches Verhandeln bereichert auch die Forschung zu Reichs- und Kreistagen sowie frühneuzeitlicher Diplomatie.

Christoph Nonnast, Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Mehr Informationen
Autor Nonnast, Christoph
Verlag De Gruyter Oldenbourg
ISBN 9783110633207
ISBN/EAN 9783110633207
Lieferzeit Vorbestellbar
Lieferbarkeitsdatum 15.08.2022
Einband Gebunden
Seitenzahl 538 S.
© 2020 Evangelische Gemeindepresse GmbH