Von Wechselbälgern und verkörperter Differenz

Zwei Beiträge zu Disability Studies War Martin Luther auch noch ein Behindertenfeind? War seine zunehmende Feindschaft gegen jüdische Menschen, waren z.B. seine gnadenlosen Ausfälle gegen die Bauern nicht genug der Schatten? Von Hassseiten im Internet bis zu heil- und sonderpädagogischen Lehrbüchern wird dies sterotyp behauptet. Sochen Fragen wird in der vorliegenden Studie nachgegangen., J. Thomas Hörnig, Ylva Söderfeld
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War Martin Luther auch noch ein Behindertenfeind? war seine zunehmende Feindschaft gegen jüdischen Menschen, waren z.B. seine gnadenlosen Ausfälle gegen die Bauern im Bauernkrieg nicht genug der Schatten? Ist sein „Sündenregister“ zu erweitern, in dem der Reformator in Tischreden sogar explizit zur pauschalen Tötung „behinderter“ Kinder aufrief und womöglich Krankenmorde der NS-Zeit vordachte und geistig vorbereitete. Von Hassseiten im Internet bis zu heil- und sonderpaedagogischen Lehrbüchern wird dies stereotyp behauptet. Solchen Fragen wird in der vorliegenden ersten Studie nachgegangen. Eines historische Annäherung an die Tischrede 5.207., eine Exegese der Begriffe (wie „Wechselbalg“) und ein Herausarbeiten der Bedingungen, Konstruktionen (und Bewertungen von Anderssein, Von Krankheit, von gesellschaftlicher Nützlichkeit entstand.
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Autor J. Thomas Hörnig, Ylva Söderfeld
Verlag Evangelischer Verlag Stuttgart
ISBN 9783945369494
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